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Samstag, 16. August 2014

Hilfe für Lucy!!!!!

 

 Freunde von uns brauchen Hilfe. 

Bitte nehmt Euch einen Moment und lest Euch die Geschichte durch.

 

  Hilfe für Lucy


Im Sommer 2010 wurde bei meiner alleinstehenden Mutter (52 Jahre) ein Hypopharynxkarzinom (Kehlkopfkrebs) im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Die behandelnde HNO-Klinik räumte ihr nach eingehenden Untersuchungen eine 15 - 30 prozentige Überlebenschance ein, jedoch nur, wenn Sie einer chirurgischen Entfernung des gesamten Kehlkopfs zustimme. Nach einigen Recherchen haben wir von einer, neuen
Therapie, der sogenannten Induktions- Chemotherapie gehört, mit der in diesem Bereich sehr vielversprechende Ergebnisse erziehlt wurden. Die Strahlenklinik der Universität Erlangen bot diese Möglichkeit. Da meine Mutter über 400km von uns, wir aber nur 60km von Erlangen entfernt wohnten beschlossen wir, meine Mutter bei uns aufzunehmen.
An dieser Stelle den gesamten Therapieablauf zu schildern, würde den Rahmen sprengen.
Nach über 2 Jahren, die wohl zu den anstrengensten und kraftraubensten Jahren meines Lebens zählen, können wir nun mit stolz behaupten, dass wir den Krebs besiegt haben. Dabei wurde meine gesamte Familie (mein Mann, unser an ADHS erkrankter Sohn und unsere kleine Tochter) mehrere Male auf eine schwere Probe gestellt.
Meine Mutter die sich unbedingt für unsere Hilfe und Unterstüzung bedanken wollte, kaufte uns etwas von dem wir schon seit Jahren redeten, da wir uns davon eine Besserung bei der Erkrankung unseres Sohnes erhofften.
Einen eigenen Hund!
2012 stand meine Mutter mit einem kleinen Shih-tzu Mädchen vor unserer Tür.
Unsere Lucy!
Lucy eroberte im Sturm die Herzen der ganzen Familie und ihr ruhiger und extrem kinderlieber Character hatten eine tolle Wirkung auf die Erkrankung unseres Sohnes.
Die beiden wurden in kürzester Zeit die allerbesten Freunde.
Unser Sohn erfährt wegen seiner Krankheit und seinem auffälligen Verhalten sehr viel Ablehnung von anderen Kindern. Genau das ist es was Lucy nicht tut. Sie schafft es bei ihm diese Defizite sehr gut auszugleichen. Es ist fast so als ob sich die beiden ohne Worte verstehen.
Es traf uns und ganz besonders unseren Sohn wie ein Schlag als unsere Lucy im März 2014 plötzlich beim Laufen mit den Hinterbeinen immer wieder nach links und rechts umkippte und nach etwa 10 Minutend jaulend liegen blieb.
Wir brachten Sie sofort in die Tierklinik Haar bei München. Dort wurde ein MRT gemacht und nach einigen weiteren Test wurde uns die schockierende Nachricht mitgeteilt:
Lucy leidet an GME (granulomatöse Meningoenzephalomyelitis). Bei dieser Autoimmun Erkrankung produziert das Immunsystem Antikörper, die eigene Hirnzellen angreifen.
Lucy erhält jetzt Kortison und alle 4 Wochen eine Chemotherapie um die Funktion des Immunsystems zu unterdrücken.
Ohne diese aufwendige Therapie kann Lucy nicht leben, da die Entzündungen ihr Gehirn irreparabel schädigen würden.
Die seit März angefallenen Therapiekosten belaufen sich inzwischen auf über EUR 4000,- inklusive MRT.
Leider werden auch die zukünftigen monatlichen Kosten zwischen 500 und 600 Euro liegen.
Diese Summe ist für uns auf Dauer alleine nicht aufzubringen und es würde unserem Sohn das Herz brechen seinen einzigen Freund zu verlieren.
Deshalb möchten wir Euch um Eure Hilfe bitten.
Wirklich jede Spende hilft unserem jüngsten Familienmitglied.

Jede noch so kleine Spende zählt.

Wenn ihr ein Herz für Tiere habt und ihr hier helfen wollt, folgt diesem Link. 

Hilfe für Lucy 

Kontodaten sind auf der Facebookseite veröffentlicht.

Auch über betterplace.org wird momentan ein Projekt eingerichtet, um die Verwendung der Spenden nachvollziehbar zu machen.

Vielen Dank an alle Helfer!!!!

Montag, 24. Juni 2013

Es ist viel passiert!

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns.


Doch zuerst möchte ich Euch noch auf die neue Rubrik in Kopfzeile "Fotostory" hinweisen.

Darin findet ihr ein chronologisch geordnetes Fotoalbum.


So, zurück zu Lück! 


Nachdem am 17.06. die Baugrube fertig ausgehoben war, wurde dann am 
Dienstag, den 18.06. die Rollierung (Kies- oder auch Sauberkeitsschicht genannt) eingebracht.



Bei Temperaturen um die 37 °C im Schatten und absoluter Windstille in der Grube nicht wirklich ein Vergnügen, zumal der Kies sich, durch die Sonneneinstrahlung, tierisch aufgeheizt hat.


Am Donnerstag, den 20.06. kam dann das erste mal der Bautrupp von Glatthaar mit einem ganzen Anhänger voller Pfosten, Schalungsbretter, Latten, etc.....  

In kürzester Zeit (da saß wirklich jeder Handgriff), war die Baugrube erneut vermessen und das Schnurgerüst aufgestellt und feineingemessen.





Am Freitag, den 21.06. hatten wir, noch kurz vor dem Wochenende, Besuch von unserem Wassermeister, der uns noch schnell den Bauwasseranschluss gelegt hat.





Und heute ging es dann schon wieder rund....

Die Männer von Glatthaar haben die Schalung für die Kellerbodenplatte fertiggestellt. 
Leider mussten wir gegen 11:00 Uhr die Arbeiten abbrechen. Das Wetter hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. 

 

Die Baufolie und die Stahlbewehrung können dann leider erst morgen gemacht werden....

Der Beton ist für 14:00 Uhr bestellt...... 









Mit etwas Glück können die Wände dann am Donnerstag gestellt werden. 

Oh Mann!!! Das geht jetzt alles so schnell....





Ach ja, unser Dixi kam heute auch noch. Mit etwas Verspätung, aber immerhin.... 







Wo Licht ist, gibt es immer auch Schatten....

Leider gibt es noch mit dem Baustrom Schwierigkeiten. Seit geraumer Zeit sind wir auf der Suche nach einem Elektriker der einen Baustromverteiler- und Anschlusskasten verfügbar 
hat. Leider sind diese Gerätschaften zur Zeit Mangelware.
Dies ist, zum einen, saisonbedingt, zum anderen liegt es am erhöhten Bedarf, der sich wegen des Hochwassers in Deggendorf und Passau ergibt.


Glücklicher Weise hat uns da unser neuer Nachbar Toni ausgeholfen. Da Glatthaar keinen Starkstrom benötigt, haben wir einfach schnell eine Kabeltrommel über den Zaun geworfen 
und es konnte los gehen. Toni, vielen, vielen Dank!!!

Nach vielen erfolglosen Telefonaten gelang es uns jetzt doch noch einen Kasten zu ergattern.
Wir hoffen nur, dass E-ON den Anschluss in absehbarer Zeit hinbekommt.
Wie wir gehört haben, kann dass schon mal ein paar Wochen dauern.... 
Hoffentlich nicht!
 

Freitag, 22. Februar 2013

Ich glaube ich werd' wahnsinnig !!!!!

„Bankraub ist eine Unternehmung von  

Dilettanten.

Wahre Profis gründen eine Bank.“


Nachdem so langsam alles seinen Gang geht ( Glatthaar hat sich gemeldet. Neues Angebot liegt vor.) kommt auch schon in der nächsten Runde ein erneuter Niederschlag.

Unsere Bank ist nun plötzlich der Meinung, dass sie, obwohl vorab anders besprochen, grundsätzlich keine Finanzierungsbestättigungen ausstellt. Wir hatten ja nur die Bestätigungen von Glatthaar und Danwood zur Durchsicht eingereicht und ein positives Feedback erhalten. 
Doch davon will man jetzt nichts mehr wissen und verweist auf die Möglichkeit eines Finanzierungsavals..... 

Ist natürlich auch eine supergünstige Angelegenheit, so eine Avalgebühr... Normalerweise 


bis zu 3,5% der Bürgschaftssumme 
pro Jahr!


Selbst bei einer Bauzeit von nur 12 Wochen kommen so etwa 4000,- bis 5000,- Euro zusammen.
Alles dafür, dass die Bank mein Geld nur einem bestimmten Unternehmen auszahlt?

Ist ja fast geschenkt... bedenkt man, dass die Finanzmittel grundschuldbesichert und damit ja sowieso Zweckgebunden sind. 

Oder man ruft das Geld vollständig ab und sichert es auf einem Notaranderkonto .... Ist ebenfalls sehr günstig...wie alles beim Notar....
Ach ja und da das Darlehen ja dann abgerufen wurde können wir auch gleich mit der Tilgung beginnen bis das Haus dann ich etwa 5 Monaten steht.....

Ich sage euch: "ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte".....

Lasst Euch solche Vereinbarungen am besten immer schriftlich geben. Trotzdem werden wir dieses Lehrgeld wohl bezahlen müssen. Jetzt versteht ihr vielleicht was ich mit dem Zitat gemeint habe.

Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise: Aber das musste jetzt mal unbedingt raus.


Dienstag, 20. November 2012

Grundstücke und andere Unwegbarkeiten

Heute geht es um unsere Erfahrungen zum Thema Grundstücksuche.
Es ist uns klar, dass hier persönliche Vorlieben wie auf dem Land oder in der Stadt etc. immer vom jeweiligen Bauherrn abhängig sind. Darum möchten wir darauf gar nicht eingehen. Die Größe ist immer auch eine Frage des Budgets und der eigenen Bedürfnisse und bei unserer Familie hatten wir an 750qm - 1000qm gedacht.
Ansicht von Süden
Die Schwierigkeit bei uns war, dass wir uns bereits für eine bestimmte Hausform entschieden hatten und jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück waren.  Diejenigen von Euch die sich unseren Entwurf im letzten Post angesehen haben ahnen vermutlich worum es geht.... Das Haus hat mit den beiden Anbauten eine Gesamtbreite von guten 23 Metern. Rechnet man entsprechende Freiflächen hinzu (3m links und 3m rechts) kommt man auf eine Grundstücksfront von satten 30m.  
Da wir eine Photovoltaikanlage planen, um den Strom für die Erdwärmepumpe selbst erzeugen zu können, musste das Grundstück auch noch so ausgerichtet sein, dass wir unser Haus mit der breiten Seite nach Süden stellen können. Doch nicht nur das, sondern auch die Symmetrie des Hauses ist, wie sich später herausstellte, zwar sehr schön aber auch nicht ganz einfach zu planen. Den Eingang verschieben geht also nicht, wegen der symmetrischen Front. Das bedeutet wenn wir nicht einmal um das Haus herum fahren wollen, brauchen wir die Zufahrt im Norden. 
Fassen wir nochmal zusammen: 
 - 30m breit
 - Zufahrt im Norden
 - Ausrichtung des Grundstücks in Ost- West Richtung 
und dann sollte man ein Walmdach und auch noch 2 Vollgeschosse (E+1) bauen dürfen.
So langsam wurde uns klar, dass wir das Pferd ein wenig von hinter aufgezäumt hatten. 
Also fingen wir an zu suchen. Die Anzahl der Klicks auf Immoscout, ImmoNet, 
ImmoWelt, etc. schossen rapide in die Höhe und unser Router glühte Tag und Nacht. Entweder waren die Grundstücke unerschwinglich oder aber eine der genannten erforderlichen Punkte war nicht gegeben. In Ermangelung besserer Möglichkeiten weiteten wir unseren Suchradius aus und stießen dabei auf ein Grundstück in Rudertshausen, dass unseren Anforderungen gerecht wurde. "Tolle Sache!", dachten wir uns, "leichter Südhang, knapp 12000 qm aus denen man sich eine geeignete Parzelle heraus schneiden kann...".
"Herz was willst Du mehr." Also Termin vereinbart und nichts wie hin. 

Bei unserem erst Gespräch war einer der Eigentümer nicht anwesend und so sprachen wir mit dem Bruder, dem die andere Hälfte der 12000 qm gehörte über unsere Pläne, wo wir uns eine Parzelle vorstellen könnten etc. Dieser war sehr von unserem Vorhaben angetan und wir verabredeten uns zu einem zweiten Termin im Beisein beider Eigentümer und des Bürgermeisters wegen der Neuparzellierung. Doch als wir mit dem Bürgermeister warteten kam wiedermal nur der Bruder, sodass wir unverrichteter Dinge wieder gehen mussten. Nach einigen weiteren Ansätzen waren wir uns dann endlich einig.


Ein weiteres Grundstück fanden wir im Baugebiet Kapellenberg in Ergoldsbach. Das Grundstück lag ebenfalls sehr schön an einem kleinen Hang und erfüllte all unsere Voraussetzungen. Auch die ersten Gespräche mit den Behörden verliefen positiv, so dass man uns bei der Gestalltung keine Steine in den Weg legen würde.

Durch reines Glück stießen wir dann auf ein Neubaugebiet in der Gemeinde Hohenthann, dass auch gut gelegen und preislich im Rahmen bewegte.Da der qm Preis etwas niedriger war, war das Grundstück dafür etwas größer. Einziges Problem: in der Mitte des Grundstückes standen zwei große hässliche Verteilerkästen genau an der Stelle, an der wir, wie wir nach einem ersten ausmessen feststellten unsere Haustür haben würden. Also wollten wir dieses Grundstück schon wieder abhacken. Doch beim Besichtigungstermin wurde uns von Herrn Hauner von der Gemeinde versichert, dass die Gemeinde die Verteilerkäste natürlich versetzen lassen würde, sollten diese ein Problem darstellen. Dies wurde uns auch im späteren Gespräch beim Bürgermeister Herrn Peter Dreier nochmals bestätigt. Daran sollte der Vertragsabschluss also schon mal nicht scheitern. Außerdem erfuhren wir, dass es sich um zwei geeignete Doppelhausparzellen handeln würde, die auch problemlos mit einem Einfamilienhaus bebaut werden könnten. Also reichten wir eine Voranfrage zu unserem Projekt für die nächste Gemeinderatssitzung ein. Eine Woche später war der vorläufige Bescheid über die Zustimmung des Gemeinderats da und wir zögert nicht mehr lange und machten einen Termin beim Notar in Rottenburg an der Laaber aus. Alles in allem war die Suche nach einem geeigneten Stück Land eine langwierige und ermüdende Arbeit. Aber ganz ehrlich, es fühlt sich echt gut an, wenn man die Grundbuchauszüge in der Hand hält und seinen eigenen Namen darauf sieht. Da merkt man erst das etwas passiert. Jetzt sind wir stolze Besitzer von 953qm Wiese und können es gar nicht erwarten endlich mit dem eigentlichen Bau anzufangen.....